Wechsle die URL und den Link zu Deinem online Terminbuchungskalender zu https

Warum die Umstellung auf HTTPS ganz oben auf Deiner Liste stehen sollte

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Verstehe, was die Umstellung auf HTTPS bedeutet und wie sie sich auf Deine Kunden auswirkt.

Um die Privatsphäre und Sicherheit beim Surfen im Internet zu erhöhen, haben große Browserhersteller wie Google Chrome und Mozilla Firefox eine Bewegung gestartet, um den gesamten Webverkehr mit HTTPS zu verschlüsseln. Diese Maßnahmen bedeuten, dass auch Du Deine online Terminbuchungskalender in Deinem SuperSaaS-Konto auf HTTPS umstellen solltest, falls Du das nicht bereits getan hast. Dieser Blog-Beitrag erklärt die Grundlagen von HTTP und HTTPS; was die Browser-Anbieter umgesetzt haben und welche Schritte Du unternehmen kannst, um den Zugriff Deiner Benutzer auf Dein Terminbuchungssystem zu ändern.

Was ist der Unterschied zwischen HTTP und HTTPS?

Wenn Du eine Website-Adresse eingibst, baut Dein Browser eine Verbindung mit dem Webserver auf und bittet ihn, Informationen über die angeforderte Webseite zu senden. Diese Kommunikation zwischen dem Browser und dem Server findet über ein Protokoll statt, das entweder HTTP (Hypertext Transfer Protocol) oder HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) ist.

Das HTTP-Protokoll überträgt die Informationen als Klartext, während das HTTPS-Protokoll die Informationen als verschlüsselte Daten überträgt. Die über das HTTP-Protokoll übertragenen Klartextdaten könnten von jemandem, der die Verbindung abhört, gelesen werden. Schlimmer noch: Jemand, der Zugriff auf die Verbindung hat, könnte die Seite modifizieren, um Anmeldedaten zu stehlen und anderen Unfug zu treiben, ohne dass der Benutzer merkt, dass er gehackt wird. Im Gegensatz dazu überträgt das HTTPS-Protokoll die Informationen als verschlüsselte Daten und macht es daher sehr schwer, Informationen zu lesen oder zu manipulieren.

Wie wirkt sich die Umstellung auf HTTPS auf Dich und Deine Benutzer aus?

Chrome und Firefox zeigen ihren Benutzern seit kurzem Warnungen an, wenn sie ein Passwort auf einer HTTP-Seite eingeben. Die Browser-Hersteller haben die Absicht geäußert, in Zukunft auf immer mehr Seiten strengere Warnungen zu zeigen.

Die erste Stufe der Warnungen beginnt damit, dass die Browser die HTTP-Seiten als unsicher markieren, indem sie ein rotes „/“ über einem Vorhängeschloss in der URL-Leiste zeigen.

Abbildung: Wie Google Chrome Warnungen für HTTP-Sites zeigt
Beispiel einer Warnung bei einer http URL und Wechsel zu https bei Google Chrome



Links: Warnung für unsichere Verbindung auf HTTP-Seiten bei Google Chrome Rechts: Sichere Inhalte mit HTTPS bei Google Chrome

Abbildung: Wie Mozilla Firefox Warnungen für HTTP- und HTTPS-Websites zeigt
Beispiel einer Warnung bei einer http URL und Wechsel zu https bei Firefox Mozilla



Links: Warnung bei ungesicherter Verbindung über HTTP bei Mozilla Firefox Rechts: Sichere Inhalte mit HTTPS bei Mozilla Firefox

Die nächste Stufe von Warnungen erscheint, wenn ein Benutzer versucht, seine persönlichen Daten oder sein Passwort auf einer dieser ungesicherten HTTP-Seiten einzugeben (siehe Abbildung unten):

Warnungen bei dem Versuch persönliche Daten in eine unsichere Seite mit http einzugeben

Warnung für ungesicherte Verbindung mit HTTP bei Google Chrome

In den folgenden Stufen werden die Warnungen zunehmen, bis die Seiten auf das HTTPS-Protokoll umgestellt sind.

Wenn Du auf Deiner Website einen HTTP-Link verwendest, der auf Deinen SuperSaaS-Buchungskalender verweist, dann sehen Deine Benutzer diese Warnungen für unsichere Websites, wenn sie Deinen online Terminbuchungskalender besuchen. Diese Warnungen können Deine Benutzer erschrecken und sich negativ auf Dein Geschäft auswirken. Um dies zu vermeiden, ändere die Links auf HTTPS, wie im nächsten Abschnitt erklärt.

Wie änderst Du den Link zu Deinem SuperSaaS-Terminbuchungskalender auf HTTPS?

Im Grunde ist es so einfach: Ändere die Buchstaben „http“ zu „https“ in dem Link, der auf Deinen SuperSaaS-Terminbuchungskalender verweist. Zusätzlich solltest Du im System eine kleine Einstellung vornehme, um sicherzustellen, dass die Links in E-Mail-Bestätigungen ebenfalls aktualisiert werden. Wie Du das ganze Konto auf „https“ umstellen kannst, erklären wir in den folgenden Schritten.

Wenn Du den Terminbuchungskalender auf supersaas.de verwendest

SCHRITT 1: Aktualisiere die Links. Überall, wo Du den Link zu Deinem online Terminbuchungskalender geteilt hast, z. B. auf Deiner Website, Deiner Facebook-Seite oder in E-Mails. Füge dort einfach ein s nach http in Deinem Terminbuchungskalender-Link hinzu, und der Link sollte dann richtig funktionieren. Beispiel für eine Änderung von „http“ auf „https“ in der URL zu Deinem Terminbuchungskalender:

http://www.supersaas.de/schedule/demo/Therapeut

Wird dann einfach zu:
https://www.supersaas.de/schedule/demo/Therapeut

SCHRITT 2: Aktualisiere Dein Konto so, dass es automatisch SSL in den versendeten E-Mails verwendet. Gehe auf dem Dashboard zur Seite „Zugangskontrolle“ und wähle die Option „Verschlüsselung der Verbindung mit SSL/TLS“ (HTTPS). Dadurch wird auch sichergestellt, dass jeder Benutzer, der auf einem alten HTTP-Link landet, automatisch auf die HTTPS-Version umgeleitet wird.

Im online Terminbuchungssystem SuperSaaS zur SSL Verschlüsselung https wechseln

Wenn Deine Benutzer über Deinen eigenen Domainnamen auf SuperSaaS zugreifen, ist der Prozess etwas komplizierter.

Wenn Du den Terminbuchungskalender mit Deiner eigenen Domain verwendest

Wenn Du den Terminbuchungskalender mit einem benutzerdefinierten Domainnamen verwendest, z. B.

terminplan.deinefirma.com,

dann muss er neu konfiguriert werden, damit er über einen Proxy funktioniert und eine HTTPS-Verbindung zulässt. Die Anleitung zur benutzerdefinierten Domain ist aktualisiert worden, um Dir genau zu erklären, wie man das einrichten kann.

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